Interkulturelle Arbeit

Wir werden von vielen anderssprachigen Familien besucht.
Da das gesamte Miteinander  durch Kommunikation bestimmt wird, ist Verstehen die wichtigste Voraussetzung, um zu entscheiden, welche Angebote genutzen werden möchten oder nicht.
Dazu kommen die vielfältigen und heterogenen Familienstrukturen, die unser gemeinsames Miteinander prägen und für ein potenziell großes Wissen über Lebenserfahrung und  kulturellen Vielfalt sorgt.

Die KiTa „Hopsala“ spiegelt so einen Aspekt der Lebenswelt einiger Familien des Stadtgebietes wieder.

Um die Verschiedenheiten der einzelnen Kulturen respektvoll in unserer pädagogischen Arbeit berücksichtigen und integrieren zu können, sind Mitarbeiterinnen in diesem Bereich speziell fortgebildet.

Die Schriften, die die Familien bei Aufnahme und/oder Anmeldung (Flyer, Kindergarten ABC, Infektionsschutzgesetz, Betreuungsbedarfserhebung) über die pädagogische Arbeit und den damit im Zusammenhang stehenden organisatorischen Aufgaben erhalten sind ab 01.08.2008 zum Teil als Übersetzungen in Türkisch, Russisch, Polnisch, Englisch und Italienisch angefertigt.

Es werden in Zusammenarbeit mit der VHS in den Räumen des Familienzentrums Deutschkurse angeboten, an denen die Eltern teilnehmen können und ihre Kinder in unseren Räumen betreut wissen.

Jeden Montag in der Zeit von 15:00 – 17:00 Uhr treffen sich Familien zu einem Mutter – Kind – Spielkreis. Schwerpunkt dabei ist, den Familien einen zentralen „Treffpunkt“ zu bieten, in dem sie z. B. beengten Räumlichkeiten in Übergangsheimen entfliehen können und gleichzeitig Fragen zu unseren formalen Systemen und Strukturen besprechen können. Die Kinder werden betreut und die Mütter haben Gelegenheit sich zu besprechen. Dieses Treffen ist von einer pädagogischen Mitarbeiterin und einer wechselnden Begleitung der ehrenamtlichen Helfer für Familien mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung Rheinbachs begleitet.

Jeden ersten Dienstag im Monat von 14:30 – 16:00 Uhr können Familien die Einrichtung kennenlernen. Dieses Kennenlerncafé ist offen. Lediglich eine telefonische Anmeldung ist erforderlich. Schwerpunkt dieses Cafés ist die Auseinandersetzung mit einem zukünftigen Kindergartenbesuches des eigenen Kindes und eine damit verbundene Beratung in Bezug auf mögliche Einrichtungen.

Jeden vierten Dienstag in der Zeit von 15:00 – 18:00 Uhr trifft sich die internationale Kochgruppe KIK (Kochen In der Kita) zum gemeinsamen Kochen und Essen. Dieses offene Treffen wird von 2 pädagogischen Mitarbeiterinnen der Einrichtung begleitet (1 native Speaker Türkisch). Bei jedem Treffen wird besprochen, welches nationale Gericht welchen Landes beim nächsten Mal zubereitet wird. Es wird gewährleistet, dass immer eine vegetarische Variante vorbereitet wird, um allen gleichermaßen einen Zugang zu sichern.

Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 11:00 – 12:00 Uhr findet ein offener Kinderwagentreff für Mütter/Väter mit Kindern im ersten Lebensjahr statt. Dieses Treffen wird von einer Bildungsreferentin begleitet und hat die Schwerpunkte:
1. einer gegenseitigen Kontaktaufnahme von Familien, die sich in ähnlichen Lebenslagen befinden
2. allgemeine Beratung zu Lebensplanung etc.

Ziel dieser Arbeit ist, dass ein für die betreffenden Familien lebensnahes und authentisches Konzept zur interkulturellen Öffnung entsteht, das in dem kommunalen Kinder- und Familienzentrum umgesetzt, gelebt und evaluiert wird.

Eines der Ziele in der allgemeinen pädagogischen Arbeit in Bezug auf Elternarbeit ist, dass alle Familien die Angebote der Einrichtung kennenlernen und verstehen, egal welchen sprachlichen, nationalen, religiösen, sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Hintergrund sie haben.
Alle Angebote bieten neben dem individuellen Beratungscharakter eine unverfängliche, kostenfreie Teilnahme. Aus ihnen können durch die konstante Begleitung weitere Angebote entstehen und so eine lebensnahe Angebotsentwicklung sichergestellt werden.